Saftiger Karottenkuchen mit altem Anstellgut

Die beste Sorte Frühjahrsputz ist die, bei der man ein Glas mit altem Anstellgut aus dem Kühlschrank nimmt und daraus einen richtig saftigen Karottenkuchen zaubert. Die besonders Motivierten unter euch können das Glas danach noch ausspülen und frischen Sauerteig anfüttern, zum Beispiel für knusprige Karottenbrötchen. Alle anderen genießen einfach ein großes Stück Rüblikuchen und erholen sie vom langen kalten Winter.

Dieser Karottenkuchen ist eine super Möglichkeit, um altes Anstellgut aufzubrauchen. Ihr könnt den Teig entweder in einer Kastenform, als Blechkuchen oder als Muffins backen. Getoppt wird der Rüblikuchen mit einem frischen Frosting aus Frischkäse, Puderzucker und Zitronensaft. Weil das Rezept neben Anstellgut auch noch Backpulver enthält, ist es (anders als andere Sauerteigrezepte) schnell und einfach gemacht. Eine Ruhezeit oder Teigreife ist nicht nötig. Das Anstellgut sorgt dafür, dass der Karottenkuchen auch nach ein paar Tagen im Kühlschrank noch saftig und frisch ist.

Frischkäse-Frosting ohne Butter mit Zitrone

Frischkäse-Frosting ist eines meiner liebsten Toppings für Kuchen, Muffins und Co. Es ist cremig, schmeckt leichter und frischer als Buttercreme und ist weniger süß als Zuckerguss. Für dieses Grundrezept habe ich einfach eine Packung Frischkäse in der Doppelrahmstufe mit etwas Puderzucker gesüßt und mit Orangen- oder Zitronensaft cremig gerührt. Für mehr Stabilität könnt ihr außerdem noch ein Päckchen Sahnesteif unter das Frosting rühren. Das macht vor allem Sinn, wenn ihr aus dem Rezept Karotten-Cupcakes backen wollt und die Häubchen auf den Muffins lange ihre Form halten sollen. Für eine flache Schicht Frosting auf einem Blech- oder Kastenkuchen ist das meistens nicht nötig.

Karottenkuchen vom Blech

Ich habe das Rezept in einer Kastenform gebacken. Wenn ihr eine größere Postion Karottenkuchen für euren Osterbrunch backen möchtet, könnt ihr das Rezept auch in einen Blechkuchen umwandeln. Dafür streicht ihr den Teig einfach auf ein tiefes Blech, das ihr vorher mit Butter und Mehl oder Grieß auskleidet. Die Backzeit reduziert sich durch die niedrigere Höhe des Kuchens um zirka 30 Minuten. Mit dem Stäbchentest könnt ihr prüfen, ob euer Osterkuchen durchgebacken ist. Nach dem Backen könnt ihr den Karottenkuchen vom Blech mit eurem Frosting bestreichen und nach Wunsch dekorieren.

Das brauchst du für Rüblikuchen mit Sauerteig

  • Backpulver: Wenn ihr weniger Triebmittel benutzen möchtet, könnt ihr das Backpulver durch die halbe Menge Natron ersetzen. Natron benötigt, anders als Backpulver, eine Säuere, um zu reagieren. Das kann Apfelessig, Zitronensaft, Buttermilch, Jogurt oder auch Sauerteig sein.
  • Mehl: Für diesen Karottenkuchen habe ich Weizenmehl 405 benutzt. Ihr könnt das Mehl aber auch zum Teil mit Vollkornmehl oder Dinkelmehl ersetzen. Vollkornmehl kann mehr Wasser aufnehmen als weißes Mehl, deshalb kann es sein, dass ihr entsprechend mehr Flüssigkeit in den Teig geben müsst.
  • Karotten gerieben
  • Butter geschmolzen
  • Zucker: Brauner Zucker gibt dem Teig eine karamellige Note. Puderzucker sorgt für ein fluffig-leichtes Frosting.
  • Ei
  • Altes Anstellgut oder Sauerteigstarter: Weil dieses Rezept ein zusätzliches Backtriebmittel enthält, ist es nicht wichtig, wie fit euer Sauerteigstarter ist. Es funktioniert mit frisch gefüttertem Sauerteig genauso wie mit Starter, der seit zwei Wochen im Kühlschrank gewartet hat. Meinen Sauerteigstarter füttere ich zu ungefähr gleichen Teilen mit Mehl und Wasser. Beim Mehl benutze ich eine Mischung aus Weizen- und Roggenmehl. Wenn ihr euren Sauerteig in einem anderen Verhältnis füttert, müsst ihr vermutlich den Wasseranteil in diesem Rezept anpassen.
  • Nüsse z.B. Mandeln, Haselnüsse oder Walnüsse, gemahlen.
  • Zimt und Salz für den Geschmack.
  • Frischkäse: Doppelrahmstufe für ein extra cremiges Frosting.
  • Orangen- oder Zitronensaft

In drei Schritten: So wird der Rüblikuchen gemacht

  1. Die Karotten fein reiben. Alle Zutaten zu einem Teig vermischen.
  2. Den Teig in eine Form füllen und den Karottenkuchen eine Stunde bei 180 Grad backen.
  3. Das Frosting aus Frischkäse, Puderzucker und Zitronensaft anrühren und den Rüblikuchen dekorieren.

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Rezept: Saftiger Karottenkuchen mit altem Anstellgut

Dieser Karottenkuchen ist eine super Möglichkeit, um altes Anstellgut aufzubrauchen. Ihr könnt den Teig entweder in einer Kastenform, als Blechkuchen oder als Muffins backen. Getoppt wird der Rüblikuchen mit einem frischen Frosting aus Frischkäse, Puderzucker und Zitronensaft. Weil das Rezept neben Anstellgut auch noch Backpulver enthält, ist es schnell und einfach gemacht. Das Anstellgut sorgt dafür, dass der Karottenkuchen auch nach ein paar Tagen im Kühlschrank noch saftig und frisch ist.
Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde
Gesamtzeit 1 Stunde 20 Minuten
Gericht Karottenkuchen, Rüblikuchen
Küche Deutsch, Schweizer
Portionen 10 Scheiben

Zutaten
  

Teig

  • 350 g Karotten gerieben
  • 125 g Butter geschmolzen
  • 150 g brauner Zucker
  • 1 Ei
  • 150 g altes Anstellgut oder Sauerteigstarter
  • 200 g Mehl
  • 100 g gemahlene Nüsse z.B. Mandeln, Haselnüsse oder Walnüsse
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Salz

Frischkäse-Frosting

  • 200 g Frischkäse Doppelrahmstufe
  • 3 TL Puderzucker oder nach Geschmack
  • Orangen- oder Zitronensaft

Anleitungen
 

  • Den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.
  • Die Karotten fein reiben.
  • Die geriebenen Karotten mit Ei, geschmolzener Butter, altem Anstellgut, Zucker und Zimt mischen.
  • Mehl, gemahlene Nüsse, Backpulver und Salz vermischen und unter die flüssigen Zutaten rühren.
  • Eine Kastenform gut einfetten und mit Mehl oder Grieß ausstauben.
  • Den Teig in die Kastenform füllen und zirka eine Stunde backen. Mit der Stäbchenprobe testen, ob der Kuchen durchgebacken wurde.
  • Den fertigen Karottenkuchen mindestens 30 Minuten auskühlen lassen und dann vorsichtig aus der Form lösen.
  • Für das Frosting den Frischkäse mit Puderzucker nach Geschmack süßen und mit Orangen- oder Zitronensaft cremig rühren.
  • Das Frostig auf der Oberfläche des Karottenkuchens verstreichen und nach Wunsch zum Beispiel mit karamellisierten Nüssen und Marzipan-Karotten dekorieren.

Notizen

Backpulver: Wenn ihr weniger Triebmittel benutzen möchtet, könnt ihr das Backpulver durch die halbe Menge Natron ersetzen. Natron benötigt, anders als Backpulver, eine Säuere, um zu reagieren. Das kann Apfelessig, Zitronensaft, Buttermilch, Jogurt oder auch Sauerteig sein.
Mehl: Für diesen Karottenkuchen habe ich Weizenmehl 405 benutzt. Ihr könnt das Mehl aber auch zum Teil mit Vollkornmehl oder Dinkelmehl ersetzen. Vollkornmehl kann mehr Wasser aufnehmen als weißes Mehl, deshalb kann es sein, dass ihr entsprechend mehr Flüssigkeit in den Teig geben müsst.
Keyword Auffrischrezept, Kuchen mit Sauerteig, mit altem Anstellgut, mit Sauerteig, Resteverwertung

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Karottenkuchen mit Sauerteig

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4 Kommentare

  1. Greta

    5 Sterne
    Der Karottenkuchen war toll! Hat super geschmeckt, war auch ein paar Tage lang saftig und lecker 🙂

    Antworten
    • Theresa

      Super! Danke dir für das Feedback 😊

      Antworten
  2. Christel Derwanz

    Darf der Karottenkuchen
    ein paar Tage gut verpackt reifen und dann erst das Frosting darauf?
    Im Vorraus vielen Dank für die Mühe.

    Antworten
    • Theresa

      Hmm ich könnte mir vorstellen, dass das funktioniert. Bei mir war er auch nach ein paar Tagen im Kühlschrank noch schön saftig 😊 Sa gerne Bescheid, ob es geklappt hat, wenn du magst!

      Antworten

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