Dieses knusprige Sauerteig Knäckebrot ist eines meiner Lieblingrezepte. Es hat seinen festen Platz in unserem Vorratsschrank, weil es richtig gelagert ewig haltbar ist. Wir überbrücken damit Brotengpässe zuhause, servieren es unseren Gästen mit verschiedenen Dipps und Aufstrichen oder nehmen es mit auf lange Autofahrten für den kleinen Hunger zwischendurch. Außerdem ist es eine super Möglichkeit, um altes Anstellgut und Sauerteigreste zu verwerten. Das Knäckebrot ist schnell und einfach gemacht und braucht keine Ruhezeit. Und durch unterschiedliche Toppings könnt ihr dieses Rezept immer wieder neu erfinden.
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Was ist das Besondere an Knäckebrot mit Sauerteig?
Das besondere an diesem Knäckebrot Rezept ist wahrscheinlich die Flexibilität. Ihr könnt dafür Sauerteigreste verwerten, aber auch euer aktives Anstellgut benutzen. Und auch bei den Topping habt ihr die Wahl, ihr könnt zum Beispiel eine Körnermischung verwenden, aber auch Reibekäse, Kräuter oder Gewürze funktionieren super.

Zutaten für gesundes Dinkel Knäckebrot mit Sauerteig
- Dinkelmehl: Für das Knäckebrot mit Sauerteig eignet sich am besten Dinkelmehl Typ 630. Wenn ihr das Rezept mit Vollkornmehl backen wollt, kann es sein, dass ihr auch den Wasseranteil erhöhen müsst. Ich mahle meine Vollkornmehle mit meiner Getreidemühle*.
- Kerne nach Wahl, zum Beispiel Leinsamen, Sonnenblumenkerne und Sesam. Abhängig davon, welche Saaten ihr in eurem Brühstück verwendet, kann es sein, dass ihr die Menge an Mehl anpassen müsst. Leinsamen saugen mehr Wasser auf, als zum Beispiel Sonnenblumenkerne. Ein Teig mit vielen Leinsamen im Brühstück wird deshalb fester (und braucht weniger zusätzliches Mehl) als ein Teig mit vielen Sonnenblumenkernen.
- Wasser: Im Sommer kalt und im Winter lauwarm.
- Salz für den Geschmack.
- Öl, zum Beispiel Olivenöl.
- Altes Anstellgut oder aktiven Sauerteigstarter.
- Toppings nach Wahl, zum Beispiel Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Sesam, Mohn oder geriebenen Käse.
In drei Schritten: So zaubert ihr knuspriges Sauerteig Knäckebrot
Brühstück vorbereiten & Teig anrühren
Die Saatenmischung mit kochendem Wasser übergießen und vollständig abkühlen lassen. Anschließend mit den restlichen Zutaten zu einem weichen, formbaren Teig vermengen. Je nach Saatenart kann die Mehlmenge leicht variieren. Der Teig sollte nicht an feuchten Händen kleben.

Teig ausbreiten & vorbereiten
Den Teig mit feuchten Händen gleichmäßig auf ein mit Backpapier belegtes Blech drücken. Mit einer Teigkarte oder einem Messer in 16 gleich große Stücke vorschneiden und nach Belieben Toppings aufstreuen.
Backen & abkühlen lassen
Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C Umluft ca. 30 Minuten backen, bis das Knäckebrot goldbraun, knusprig und vollständig durchgetrocknet ist. Auskühlen lassen und entlang der Schnittlinien in Stücke brechen.

Häufige Fragen zu Sauerteig Knäckebrot
Wie lange ist selbstgemachtes Knäckebrot haltbar?
Richtig durchgebackenes Knäckebrot hält sich in einer luftdichten Dose problemlos mehrere Wochen. Wichtig ist, dass es komplett ausgekühlt ist und trocken gelagert wird, sonst wird es weich oder schimmelt.
Wie bewahrt man Knäckebrot am besten auf?
Am besten lagert ihr es trocken und luftdicht, zum Beispiel in einer Knäckebrot-Dose oder einem Glas mit Schraubdeckel. So bleibt es schön knusprig und zieht kein Kondenswasser aus der Umgebungsluft.
Was passt gut zu Knäckebrot?
Ganz klassisch: Frischkäse, Käse, Butter oder auch süße Aufstriche. Besonders lecker finde ich auch Hummus, Avocado oder selbstgemachten Kräuterquark. Alles, was ihr auf euer Brot legt, passt auch zu Knäckebrot.
Warum hat Knäckebrot Löcher?
Die kleinen Löcher sind ganz typisch für Knäckebrot. Sie sorgen dafür, dass der Dampf beim Backen entweichen kann und das Brot beim Backen gleichmäßig flach wird und knusprig bleibt. Ihr könnt dafür zum Beispiel eine Gabel benutzen.
Kann ich das Knäckebrot auch einfrieren?
Grundsätzlich ja, aber besser ist es, es bei Raumtemperatur zu lagern. Knäckebrot verliert im Gefrierfach leicht seine Knusprigkeit. Wenn ihr es trotzdem einfrieren möchtet, dann gut verpacken und bei Raumtemperatur auftauen lassen, anschließend eventuell im Ofen kurz aufbacken, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.
Warum eignet sich dieses Rezept zur Resteverwertung?
Wenn ihr regelmäßig mit Sauerteig backt, kennt ihr das Problem bestimmt: Es fällt immer wieder Anstellgut beim Füttern an, das ihr ungern wegwerfen wollt. Dieses Knäckebrot-Rezept ist ideal, um Sauerteigreste sinnvoll zu verwerten.
Was tun, wenn der Teig zu weich ist?
Abhängig davon, welche Saaten ihr in eurem Brühstück verwendet, kann es sein, dass ihr die Menge an Mehl anpassen müsst. Leinsamen saugen mehr Wasser auf, als zum Beispiel Sonnenblumenkerne. Ein Teig mit vielen Leinsamen im Brühstück wird deshalb fester (und braucht weniger zusätzliches Mehl) als ein Teig mit vielen Sonnenblumenkernen.

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Hilfreiche Tools – Meine Empfehlungen
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- Eine Getreidemühle* für frisch-gemahlenes Vollkornmehl.
- Einen Danish-Whisk* – vor allem wenn ihr keine Knetmaschine nutzt. Damit könnt ihr eure Zutaten vermischen, ohne, dass der ganze Teig am Löffel klebt.
- Eine Küchenwaage*.
- Mit diesem scharfen Bäckermesser* zaubert ihr präzise Schnitte in eure Brote und könnt euch bei aufwändigen Mustern kreativ austoben.
- Mit einer Teigkarte aus Edelstahl* könnt ihr eure Teiglinge abstechen oder eure Brote formen.
- Eine Dampfschale bestehend aus einer Edelstahl-Ofenform* und Lavasteinen*. Die Schale wird mit den Steinen gefüllt und beim Vorheizen auf den Boden des Ofens gestellt. Wenn ihr euer Brot in den Ofen schiebt, schüttet ihr heißes Wasser auf die Steine. Dadurch entsteht Dampf, der dafür sorgt, dass euer Brot gut aufgeht.
- Ein Abkühlgitter* für Brot, Brötchen und Waffeln.
- Ein Pizzaschneider* für süße Knoten, Croissants etc.
- Ein Edelstahl-Wasserkocher* mit verschiedenen Temperaturstufen für Brühstücke.
- Ein scharfes Brotmesser*.
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Rezept für knuspriges Sauerteig Knäckebrot aus Dinkelmehl
Zutaten
- 80 g Saaten zum Beispiel Leinsamen, Sesam und Sonnenblumenkerne
- 160 g Wasser heiß
- 160 g altes Anstellgut
- 60 g Olivenöl
- 200-250 g Dinkelmehl 630
- ½ TL Salz
- Toppings nach Wahl zum Beispiel Sesam, Mohn, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, grobes Salz und geriebener Käse
Anleitungen
- Brühstück ansetzenDie Saatenmischung in eine Schüssel geben und mit kochendem Wasser übergießen.Gut umrühren und vollständig abkühlen lassen. Das kann 1–2 Stunden dauern.
- Ofen vorheizenDen Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
- Teig zubereitenDas ausgekühlte Brühstück mit allen weiteren Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem weichen Teig vermengen. Der Teig sollte sich leicht formen lassen, aber nicht an feuchten Händen kleben.Hinweis zur Konsistenz: Je nach Saatenmischung kann der Teig unterschiedlich fest sein. Leinsamen saugen viel Wasser, also wird der Teig fester. Sonnenblumenkerne nehmen weniger Flüssigkeit auf, deshalb müsst ihr eventuell etwas Mehl ergänzen.
- Teig auf dem Blech verteilenMit leicht angefeuchteten Händen den Teig gleichmäßig und flach auf dem Backpapier ausstreichen, etwa in der Größe des Backblechs.
- In Portionen teilenMit einer Teigkarte oder einem Messer den Teig in 16 gleich große Stücke vorschneiden. So lassen sich die Cracker nach dem Backen leichter brechen.
- Toppings aufstreuenNach Belieben Toppings wie Sesam, Mohn oder Kürbiskerne auf dem Teig verteilen und leicht andrücken.
- BackenDas Knäckebrot für ca. 30 Minuten backen, bis die Ränder goldbraun sind und die gesamte Fläche knusprig und trocken wirkt.
- Auskühlen lassen und brechenDas Knäckebrot vollständig abkühlen lassen und anschließend entlang der Schnittlinien in Stücke brechen.
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Dieses Rezept wurde erstmals am 26. September 2023 veröffentlicht.













Habe heute dein Knäckebrot gemacht. Weil Reste von Sauerteig hat man ja immer mal. Es ist sowas von lecker und beim nächsten Rest der anfällt, wird es wieder gemacht.
Vielen lieben Dank für dieses tolle, leckere Rezept. LG Katja👍🙋♀️
tolles Rezept
Tolles Rezept. Gleich beim ersten Mal gelungen werde ich auf jeden Fall noch mal backen. Vielen Dank dafür
Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Ich habe zum Teig noch einmal 160 ml Wasser gegeben. Dann musste ich improvisieren. Also einfach noch das restlich Anstellgut dazu, mehr Mehl (nach Gefühl) und weiter nach Rezept. Leider habe ich vergessen auch die Salzmenge anzupassen. Egal, schmecken tut es trotzdem, nur eben ein bisschen Salzarm😊
Übriges Anstellgut kann mit dem Rezept sehr gut verwertet werden. Die Cracker sind schnell gemacht und schmecken super! Danke für das leckere Rezept!
Hatte zu viel angesetzten Sauerteig übrig und wollte ihn verwerden, und habe dieses Rezept gefunden. Das Knäckebrot ist wirklich lecker und knusprig geworden! Werde ich wieder machen 🙂