Der Sommer geht langsam zu Ende, die Tage werden kürzer und die Temperaturen sinken. Zum Glück habe ich heute ein Trostpflaster für euch – so groß wie ein ganzes Backblech! Es gibt saftigen Zwetschgendatschi vom Blech mit einem dünnen Sauerteigboden. Wenn ihr keinen ganzen Blechkuchen backen möchtet, könnt ihr das Rezept halbieren und in einer Spring- oder Tarteform backen. Der Teig enthält keine Hefe, ruht über Nacht im Kühlschrank und bleibt lange frisch und saftig.
✨ Bei den Links mit Sternchen* handelt es sich um Affiliate-Links. Wenn ihr auf einen dieser Links klickt und etwas kauft, bekomme ich eine kleine Provision und ihr unterstützt dadurch meine Arbeit (Danke dafür 🧡). Für euch ändert sich der Preis dadurch nicht. Mehr Infos zum Datenschutz findet ihr hier.✨
Zwetschgendatschi wie von Oma – Welche Version ist das Original?
Wie wird der Original-Zwetschgendatschi gemacht? Die klassischen Varianten nutzen Rührteig, Mürbeteig oder Hefeteig, aber auch Quark-Öl-Teig-Versionen gibt es. Versteht mich nicht falsch! Jede Variante hat ihren Platz und wenn mir jemand ein Stück Zwetschgendatschi hinstellt, frage ich keine Sekunde, aus welchem Teig der Boden gemacht ist. Aber Zwetschgenkuchen wie von Oma, das bedeutet für mich ganz klar: Zwetschgendatschi mit Hefeteig. Der Boden muss dünn sein, weil er natürlich trockener als zum Beispiel ein Rührteigboden. Natürlich gibt es an Omas Rezepten eigentlich nichts zu verbessern, deshalb ist diese Sauerteig-Version auch eher als Feinschliff eines Klassikers zu verstehen. Das Ziel: Wie Zwetschgendatschi mit Hefeteig, nur saftiger. Der Sauerteig im Teig sorgt dafür, das der Zwetschgenkuchen auch nach ein paar Tagen immer noch saftig und frisch schmeckt. Außerdem ist das Aroma von Sauerteig viel feiner, als der Geschmack von industriell-hergestellter Hefe.
Und zum Schluss die wichtigste Frage: Wie esst ihr euren Zwetschgendatschi am liebsten – mit Streuseln oder ohne?

Das braucht ihr für den saftigen Zwetschgendatschi mit Sauerteigboden
- Mehl: Für dieses Rezept eignet sich am besten Weizenmehl 405. Je hoher die Typzahl des Mehls ist, desto mehr Schalenanteile sind im Mehl noch enthalten. Wenn ihr Vollkornmehl nutzen wollt, kann es sein, dass ihr den Wasseranteil im Rezept um 5 bis 10 Prozent erhöhen müsst.
- Sauerteigstarter: Der Sauerteig muss nicht frisch gefüttert sein, aber die letzte Auffrischung sollte nicht länger als eine Woche her sein. Wenn ihr altes Anstellgut übrig habt, habe ich hier die passenden Rezepte für euch. Ich füttere meinen Sauerteig zu gleichen Teilen mit Wasser und Mehl. Beim Mehl benutze ich eine Mischung aus Weizenmehl und Roggenvollkornmehl. Wenn ihr euren Sauerteig mit einem anderen Wasser-Mehl-Verhältnis füttert, müsst ihr die Wassermenge im Rezept entsprechend anpassen.
- Butter: Ihr könnt die Butter durch eine vegane Alternative ersetzen. Für den Teig braucht ihr weiche Butter, damit sie sich gut mit den restlichen Zutaten verbindet. Für die Streusel sollte die Butter kalt sein, damit die Streusel beim Backen nicht verlaufen.
- Milch: Das Rezept funktioniert mit Kuhmilch genauso gut wie mit veganen Milchalternativen. Ihr könnt die Milch sogar durch Wasser ersetzen. Mit Milch wird der Teig allerdings saftiger als mit Wasser.
- Zucker: Ich habe weißen Zucker benutzt. In den Streuseln macht sich aber auch brauner Zucker sehr gut.
- Zwetschgen: Jede Zwetschge ist eine Pflaume, aber nicht jede Pflaume ist eine Zwetschge. Wie ihr aus dem Zwetschgendatschi einen Pflaumenkuchen machen könnt, erfahrt ihr hier.
- Zimt: Wenn Zimt nicht euer Ding ist, könnt ihr ihn auch durch andere Aromen wie Vanillezucker oder Zitronenabrieb ersetzen.
Backen mit Sauerteig – Anstellgut züchten und pflegen
Ihr könnt für dieses Rezept entweder Weizensauerteig oder Roggenanstellgut verwenden. Ich nutze einen Universal Sauerteig für alle Mehlsorten. Meinen Sauerteig füttere ich zu gleichen Teilen mit Wasser und Mehl. Wenn ihr ein anderes Mischverhältnis nutzt, müsst ihr die Wassermenge im Rezept anpassen.
Der Sauerteig muss für dieses Rezept nicht frisch gefüttert sein, aber die letzte Auffrischung sollte nicht länger als eine Woche her sein. Je länger euer Sauerteig nicht gefüttert wurde, desto länger muss der Teig in der Regel ruhen.
Wenn ihr noch keinen Sauerteig habt, habe ich hier einige Methoden zusammengestellt, wie ihr euer eigenes Anstellgut züchten könnt.
Zwetschgendatschi Rezept mit Sauerteigboden


Sauerteig ansetzen und über Nacht ruhen lassen
Für den Teig vermischt ihr Mehl, Sauerteigstarter, Milch, weiche Butter, Zucker und Salz in einer großen Schüssel und knetet alles zu einem geschmeidigen Teig. Nach etwa 30 Minuten dehnt und faltet ihr den Teig einmal, damit er mehr Struktur bekommt. Danach darf er abgedeckt bei Zimmertemperatur 4 bis 6 Stunden ruhen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat. Den aufgegangenen Teig rollt ihr auf einer leicht bemehlten Fläche aus und legt ihn auf ein gefettetes, tiefes Backblech. Bestreicht die Oberfläche dünn mit Milch oder Wasser, damit der Teig nicht austrocknet, und deckt das Blech gut ab. Jetzt darf der Teig über Nacht oder für 8–10 Stunden in den Kühlschrank wandern.

Zwetschgen und Streusel vorbereiten
Am nächsten Tag heizt ihr den Ofen auf 180 °C Umluft (oder 200 °C Ober-/Unterhitze) vor. Für die Streusel verknetet ihr Mehl, Zucker, kalte Butter, eine Prise Salz und etwas Zimt mit den Fingerspitzen zu groben Krümeln. Wascht die Zwetschgen, halbiert sie und entfernt die Kerne. Jetzt holt ihr den Teig aus dem Kühlschrank. Wenn ihr mögt, könnt ihr zusätzlich etwas Marzipanrohmasse dünn ausrollen und auf den Teig legen. Das sorgt für ein schönes Aroma und schützt den Boden vor dem Fruchtsaft.

Zwetschgendatschi belegen und backen
Belegt den Teig dicht an dicht mit den Zwetschgen und verteilt die Streusel großzügig darüber. Dann kommt der Kuchen für etwa 35 Minuten in den Ofen, bis die Streusel goldbraun sind. Am besten schmeckt euer Zwetschgendatschi noch leicht warm, zum Beispiel mit einem Klecks Sahne oder einer Kugel Vanilleeis.

Häufige Fragen zu Zwetschgendatschi
Was ist der Unterschied zwischen Zwetschgen und Pflaumen
Jede Zwetschge ist eine Pflaume, aber nicht jede Pflaume ist eine Zwetschge. Zwetschgen sind eine Unterart von Pflaumen. Zwetschgen sind kleiner und fester, als die typischen Pflaumen. Ihr Kern lässt sich leichter lösen. Zwetschgen sind oval und Pflaumen sind rund. Fürs Zwetschgendatschi ist aber nur ein Unterschied wirklich relevant: Pflaumen sind saftiger, als Zwetschgen.

Kann man Zwetschgendatschi auch mit Pflaumen backen?
Wenn ihr dieses Rezept mit Pflaumen backen wollt, würde ich euch empfehlen die Pflaumen zu achteln und beim Belegen des Bodens genügend Abstand zum Rand zu lassen. Zusätzlich könnt ihr den Rand auch leicht erhöhen, damit der Pflaumensaft beim Backen auf dem Kuchen bleibt. Den freien Rand noch mit Zucker bestreuen und schon wird aus dem Zwetschgendatschi ein Pflaumenkuchen vom Blech!
Kann man Zwetschgendatschi mit Sauerteig backen?
Grundsätzlich funktioniert dieses Zwetschgengendatschi Rezept nur mit Sauerteig und ganz ohne industrielle Hefe. Wenn ihr noch einen relativ jungen Sauerteigstarter hat, könnt ihr zur Sicherheit zusätzlich einen kleinen Krümel frische Hefe verwenden. Wenn euer Sauerteig aber aktiv und etabliert ist, könnt ihr darauf verzichten.
Wie lange muss der Sauerteigboden für den Zwetschgendatschi gehen?
Grundsätzlich gilt: Je länger, desto besser. Wenn ihr dein Zwetschgenkuchen nicht gerade bei 30 Grad im Hochsommer backt, dann solltet ihr den Teig immer lieber ein bis zwei Stunden länger gehen lassen, als ihr es eigentlich tun würdet. Der Teig enthält relativ viel Butter. Das hemmt die Fermentation und macht den Teig schwer. Deshalb muss er länger gehen, als Sauerteigbrot oder Brötchen.
Wie lange ist Zwetschgenkuchen mit Sauerteig haltbar?
Am besten schmeckt der Zwetschgendatschi noch warm mit einem kühlen Klecks Sahne. Durch den Sauerteig bleibt er länger frisch und saftig und schmeckt auch nach einem oder zwei Tagen noch. Wenn ihr den Sauerteigkuchen länger lagern wollt, dann solltet ihr ihn einfrieren.
Kann man Zwetschgendatschi einfrieren?
Ein klares Jahr und da kann ich nicht nur aus meiner Erfahrung sprechen, sondern aus der Erfahrung meiner Oma. Die backt immer ein großes Blech Zwetschenkuchen und friert es portionsweise ein. Wenn sich Besuch ankündigt, lässt sie die Stücke bei Zimmertemperatur auftauen und bäckt sie kurz vor dem Servieren im Ofen auf. So schmecken sie wieder wie am ersten Tag.

Mögliche Variationen für diesen Zwetschgenkuchen mit Sauerteigboden
Mit Streuseln oder ohne
Genauso wie beim richtigen Boden für einen originalen Zwetschgendatschi scheiden sich auch bei den Streuseln die Geister. Ich bin auf jeden Fall „Team Streusel“, aber dieser Kuchen schmeckt auch fantastisch ganz ohne Topping. Wenn ihr euch für Streusel entscheidet, könnt ihr die klassische Variante nutzen – wie im Rezept angegeben. Ihr könnt aber auch einen Teil des Mehls durch Haferflocken oder gemahlene Nüsse austauschen.
Pflaumen Marzipan Kuchen
Ich habe diesen Kuchen erst vor kurzem mit den ersten Zwetschgen dieses Sommers gebacken. Zufällig hatte ich noch eine halbe Packung Marzipanrohmasse im Kühlschrank, die unbedingt aufgebraucht werden musste. Also habe ich sie ganz dünn ausgerollt und zwischen Teig und Zwetschgen gelegt und das war eine super Entscheidung! Der säuerliche Saft, der sich beim Backen bildet, vermischt sich mit dem nussig-süßen Marzipan. Außerdem sorgt das Marzipan dafür, dass der Teig nicht zu sehr aufweicht und schön fluffig und locker bleibt.
Blechkuchen mit Sauerteig
Zwetschgendatschi ist ein klassischer Blechkuchen, der eine große Familie und viele Freunde satt und glücklich machen kann. Die Mengen, die ich im Rezept angegeben habe, reichen für ein normales tiefes Ofenblech. Wenn ihr weniger Gäste versorgen habt, könnt ihr die Mengen auch halbieren und den Zwetschgenkuchen in einer Springform oder Quicheform mit 28 Zentimeter Durchmesser backen.
Diese Rezepte könnten euch auch gefallen
Wenn euch dieser Kuchen geschmeckt hat, dann stöbert doch mal durch meine anderen Rezepte für Kuchen mit Sauerteig:
- Zwetschgen Mohn Schnecken mit Streuseln – mit Sauerteig
- Saftiger Apfelkuchen mit Sauerteig
- Altes Anstellgut: Wiener Apfelstrudel mal anders
- Einfaches Rezept für Omas Apfelpfannkuchen mit Sauerteigresten
- Unsichtbarer Apfelkuchen mit Sauerteig – Gateau Invisible aux Pommes
Hilfreiche Tools – Meine Empfehlungen
✨ Bei den Links mit Sternchen* handelt es sich um Affiliate-Links. Wenn ihr auf einen dieser Links klickt und etwas kauft, bekomme ich eine kleine Provision und ihr unterstützt dadurch meine Arbeit (Danke dafür 🧡). Für euch ändert sich der Preis dadurch nicht. Mehr Infos zum Datenschutz findet ihr hier.✨
- Eine Getreidemühle* für frisch-gemahlenes Vollkornmehl.
- Einen Danish-Whisk* – vor allem wenn ihr keine Knetmaschine nutzt. Damit könnt ihr eure Zutaten vermischen, ohne, dass der ganze Teig am Löffel klebt.
- Eine Küchenwaage*.
- Mit einer Teigkarte aus Edelstahl* könnt ihr eure Teiglinge abstechen oder eure Brote formen.
- Die runde Kuchenform aus Emaille* ist kratzfest, langlebig und ideal für Kuchen und Torten.
- Ein Nudelholz* aus Holz.
- Eine Dampfschale bestehend aus einer Edelstahl-Ofenform* und Lavasteinen*. Die Schale wird mit den Steinen gefüllt und beim Vorheizen auf den Boden des Ofens gestellt. Wenn ihr euer Brot in den Ofen schiebt, schüttet ihr heißes Wasser auf die Steine. Dadurch entsteht Dampf, der dafür sorgt, dass euer Brot gut aufgeht.
- Ein Abkühlgitter* für Brot, Brötchen und Waffeln.
- Ein Edelstahl-Wasserkocher* mit verschiedenen Temperaturstufen für Brühstücke.
- Ein scharfes Brotmesser*.
Mehr Produktempfehlungen findet ihr hier.
Mehr Kuchen Rezepte mit Sauerteig
Das beste Rezept für Sauerteig Brownies ohne Ei
Heute wird es schokoladig! Sauerteig Brownies sind (neben Zimtschnecken) eine meiner liebsten Leckereien für den Herbst. Sie sind außen knusprig und innen weich und cremig. Noch leicht warm sind sie die perfekte Belohnung nach einem langen Spaziergang im Wald. Ich hab…
Unsichtbarer Apfelkuchen mit Sauerteig – Gateau Invisible aux Pommes
Dieser französische Apfelkuchen heißt unsichtbarer Apfelkuchen, weil die Äpfel beim Backen mit dem Teig verschmelzen und anschließend kaum noch sichtbar sind. Der fertige Kuchen hat eine cremige, fast puddingartige Konsistenz. Der Teig für diesen Kuchen ist ziemlich…
Der beste Kürbiskuchen mit Sauerteigresten
Wenn ich ehrlich bin, hätte ich schon noch ein oder zwei sommerliche Wochen vertragen können. Aber zumindest ist jetzt das perfekte Wetter, um alles mögliche mit Kürbis zu backen. Deshalb hab ich heute einen fluffig-saftigen Kürbiskuchen mit Sauerteigresten in den…

Der beste Zwetschgendatschi mit Sauerteigboden vom Blech
Zutaten
Teig
- 400 g Weizenmehl Type 550
- 40 g Sauerteigstarter
- 60 g Butter, weich oder eine vegane Alternative
- 60 g Zucker
- 240 g Milch oder eine vegane Alternative
- 1 Prise Salz
Belag
- 1500 g Zwetschgen
Streusel
- 100 g Butter oder eine vegane Alternative
- 100 g Zucker
- 200 g Mehl
- 1 Prise Salz
- 1 TL Zimt optional
Optional
- 100 g Marzipanrohmasse
Anleitungen
Tag 1 – Teig vorbereiten und kalte Gare
- Teig ansetzen: Mehl, Sauerteigstarter, Milch, Butter, Zucker und Salz in einer großen Schüssel zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
- Stockgare bei Raumtemperatur: Den Teig abgedeckt bei Zimmertemperatur 4 bis 6 Stunden gehen lassen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat. Nach den ersten 30 Minuten einmal dehnen und falten.
- Teig ausrollen: Den aufgegangenen Teig auf einer leicht bemehlten Fläche ausrollen und auf ein gefettetes (tiefes) Backblech legen. Den Teig mit etwas Milch oder Wasser bestreichen, damit er beim Ruhen nicht austrocknet.
- Kalte Übernachtgare: Das Blech gut abdecken und über Nacht oder für 8–10 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Tag 2 – Belegen und backen
- Ofen vorheizen: Den Ofen auf 180 °C Umluft (oder 200 °C Ober-/Unterhitze) vorheizen.
- Streusel vorbereiten: Mehl, Zucker, kalte Butter in Stückchen, Salz und Zimt mit den Fingern zu Streuseln verarbeiten.
- Zwetschgen vorbereiten: Die Zwetschgen waschen, halbieren und entkernen.
- Den gekühlten Teig aus dem Kühlschrank nehmen.Optional: Marzipanrohmasse möglichst dünn ausrollen und auf den Teig legen.
- Kuchen mit belegen: Die Zwetschgen dachziegelartig auf dem Teig verteilen, dann großzügig mit Streuseln bestreuen.
- Backen: Den Zwetschgendatschi ca. 35 Minuten backen, bis die Streusel goldbraun sind.
Notizen
Zwetschgen oder Pflaumen – was ist besser?
Zwetschgen sind fester, weniger saftig und lassen sich leichter entkernen – perfekt für Zwetschgendatschi. Wer lieber mit Pflaumen backt, sollte sie in Spalten schneiden, den Rand freilassen oder leicht erhöhen und mit etwas Zucker bestreuen. So bleibt der Saft dort, wo er hingehört.Kann ich den Kuchen nur mit Sauerteig backen?
Ja, dieses Rezept kommt ganz ohne Hefe aus. Wenn euer Sauerteig noch sehr jung ist, könnt ihr zur Sicherheit einen kleinen Krümel frische Hefe ergänzen – muss aber nicht sein.Wie lange muss der Teig gehen?
Der Teig enthält viel Butter, was die Fermentation verlangsamt. Deshalb braucht er deutlich mehr Zeit als ein klassisches Sauerteigbrot. Plant lieber ein bis zwei Stunden mehr ein – besonders bei kühleren Temperaturen.Wie lange ist der Zwetschgendatschi haltbar?
Am besten schmeckt er frisch – gerne lauwarm mit einem Klecks Sahne. Dank Sauerteig bleibt er aber auch am nächsten oder übernächsten Tag noch saftig. Für längere Lagerung: einfach portionsweise einfrieren.Lässt sich der Kuchen gut einfrieren?
Auf jeden Fall! Am besten in Stücke schneiden, einfrieren und bei Bedarf bei Zimmertemperatur auftauen lassen. Kurz im Ofen aufgebacken schmeckt er wieder wie frisch gebacken – erprobt und für gut befunden von meiner Oma.Welche Variationen sind möglich?
Ob mit oder ohne Streusel – beides funktioniert wunderbar. Wer mag, kann einen Teil des Mehls durch Haferflocken oder gemahlene Nüsse ersetzen. Besonders lecker wird der Kuchen mit einer dünnen Schicht Marzipan zwischen Teig und Zwetschgen. Das sorgt für extra Aroma und schützt den Teig vor zu viel Saft.Für wie viele Personen reicht das Rezept?
Die angegebene Menge passt für ein ganzes Ofenblech – ideal für Familie oder Gäste. Für kleinere Runden lässt sich das Rezept problemlos halbieren und in einer Springform (28 cm) backen.Du hast eines meiner Rezepte ausprobiert?
⭐⭐⭐⭐⭐
Du würdest mir sehr helfen, wenn du dieses Rezept bewertest und dein Feedback in einen Kommentar schreibst. Danke dir!🧡
Zeig mir auch gerne, wie es geworden ist! Verlinke @kruemelig auf deinem Instagram– oder Facebookpost oder nutze #krümelig. Wenn du dir das Rezept für später merken möchtest, speichere es gerne auf Pinterest!

Dieses Rezept wurde erstmals am 7. September 2023 veröffentlicht.













Liebe Theresa,
ich backe schon lange mit Sauerteig und habe das Zwetschgendatschirezept gefunden, als ich nach einer Sauerteigalternative für Hefeteig gesucht habe. Der Teig ist super geworden, fluffig und gleichzeitig schön knusprig. Ich habe noch ein paar EL Semmelbrösel auf den Boden gestreut, damit der Saft aufgesaugt wird. Bin Team ‚ohne Streusel‘, habe 2 kg Zwetschgen genommen – mag den Kuchen gerne sehr dicht belegt. Dann gleich noch das Knäckebrot gebacken, weil ich so viele Anstellgutreste hatte. Tolle Idee, super gelungen, vielen Dank!
Liebe Theresa, endlich ein Sauerzeigrezept für Kuchen.
Er war so gut das ich den in der Springform gebackenen Kuchen an einem Tag gegessen habe. Herzlichen Dank für das Rezept.
Ohh das freut mich sehr! Danke für dein Feedback 😊
Liebe Thetesa,
auch ich backe immer häufiger mit Sauerteig und danke Dir herzlich für das Rezept. Dich habe den Zwetschgendatschi gebacken und ihn am Schluß noch längere Zeit mit nur Unterhitze gebacken weil ich es gerne knusprig mag. Man kann ihn dann allerdings nur von der Hand. Ein Klecks Sahne mit Vanille dazu. Einfach köstlich.
Liebe Theresa, bin weder auf Instagram, Facebook oder Pinterest und will da auch nicht sein. Großes Lob für deine Webseite und deine tollen Rezepte. Habe den Zwetschgendatschi und die Vinschgerl gebacken. Beides sehr lecker und – bis auf die Ruhezeit, die ja aber nun mal nötig ist – sehr einfach. Wusste vorher nicht, wie genial einfach Sauerteig ist und dass man auch Süßes damit super backen kann. Vielen Dank!!!!
Ein hervorragendes Rezept für Blechkuchen ohne Hefe. Braucht ein wenig mehr Zeit mit der Fermentation über Nacht, produziert dafür den besten Boden. Perfekte Dicke, Dichte und Geschmack. Herzlichen Dank für das Rezept!