Rezept für die perfekten Hot Cross Buns mit Sauerteig
Seit meiner Kindheit liebe ich Rosinenbrötchen. Eigentlich schmecken sie das ganze Jahr über, aber einen ganz besonderen Platz haben sie auf dem österlichen Frühstückstisch. Das perfekte Rosinenbrötchen ist weich und buttrig und genau so süß, dass es noch einen Löffel Marmelade vertragen kann. In diesem Jahr landen auf meinem Frühstückstisch aber keine Rosinenbrötchen. Ich habe nämlich was Besseres gefunden: Hot Cross Buns mit Sauerteig. Sie enthalten keine industrielle Hefe, aber dafür Orangenmarmelade und Gewürze wie Zimt und Nelken. Den Teig könnt ihr über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.
Vorteig: Die Zutaten für den Vorteig in einer Schüssel mischen und 6 Stunden bei Zimmertemperatur ruhen lassen.
Hauptteig: Den Vorteig mit den Zutaten für den Hauptteig verkneten. Den Teig 1–2 Stunden bei Zimmertemperatur ruhen lassen.
Füllung vorbereiten: Die Rosinen 30 Minuten in heißem Wasser einweichen, anschließend gut abtropfen lassen. Mit Zimt, Nelken, Orangenmarmelade und Muskatnuss vermischen.
Füllung unterheben: Die Rosinenmischung unter den Teig kneten. Den Teig weitere 3–4 Stunden bei Zimmertemperatur gehen lassen und anschließend über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.
Tag 2: Formen, backen und glasieren
Brötchen formen: Den Teig in 12 gleich große Stücke teilen. Jedes Stück zu einer runden Kugel formen.
Teiglinge ruhen lassen: Die Teiglinge auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen, mit (Hafer-)Milch bestreichen und abgedeckt 2–3 Stunden bei Zimmertemperatur gehen lassen
Ofen vorheizen: Den Ofen mit einer Dampfschale bestehend aus einer Edelstahl-Ofenform* und Lavasteinen* auf 200 ℃ Heißluft vorheizen.
Kreuze auftragen: Mehl, Wasser und Öl zu einer glatten Masse verrühren. Die Masse in eine Gebäckspritze* füllen und Kreuze auf die Teiglinge spritzen.
Backen: Die Buns 15 Minuten mit Dampf und anschließend 15 Minuten ohne Dampf backen.
Glasieren: Braunen Zucker mit heißem Wasser zu einem Sirup verrühren. Die heißen Brötchen sofort nach dem Backen damit bestreichen.
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Ihr könnt für dieses Rezept entweder Weizensauerteig oder Roggenanstellgut verwenden. Ich nutze einen Universal Sauerteig für alle Mehlsorten. Meinen Sauerteig füttere ich zu gleichen Teilen mit Wasser und Mehl. Wenn ihr ein anderes Mischverhältnis nutzt, müsst ihr die Wassermenge im Rezept anpassen.
Der Sauerteig muss für dieses Rezept nicht frisch gefüttert sein, aber die letzte Auffrischung sollte nicht länger als eine Woche her sein. Je länger euer Sauerteig nicht gefüttert wurde, desto länger muss der Teig in der Regel ruhen.
Die Butter im Teig verlangsamt die Fermentation, deshalb solltet ihr eurem Teig genügend Zeit geben. Die Angaben im Rezept sind nur als Richtwerte zu verstehen. Je nach Temperatur und Sauerteigaktivität kann es länger dauern, bis euer Teig aufgegangen ist.
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