Heute wird es schokoladig! Sauerteig Brownies sind (neben Zimtschnecken) eine meiner liebsten Leckereien für den Herbst. Sie sind außen knusprig und innen weich und cremig. Noch leicht warm sind sie die perfekte Belohnung nach einem langen Spaziergang im Wald. Ich hab lange getüftelt, um die perfekten Brownies mit einer zarten Kruste und einem fudgy Kern zu zaubern.

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Darum werdet ihr die Sauerteig Brownies lieben

Diese Sauerteig Brownies haben eine dünne knusprige Kruste und einen weichen fudgy Kern. Kakao, geschmolzene Schokolade und Schokostückchen machen die Brownies extra reichhaltig und schokoladig. Der Sauerteig sorgt zusammen mit dem Natron dafür, dass die Brownies beim Backen ein bisschen aufgehen und lange saftig und weich bleiben. Weil der Teig ein zusätzliches Triebmittel 3ßenthält, könnt ihr für die Brownies auch die Sauerteigreste aus dem Kühlschrank verwenden. Das Rezept kommt ohne Eier aus und wenn ihr Butter und Milch durch pflanzliche Alternativen ersetzt, sind die Sauerteig Brownies sogar vegan.

Diese Zutaten braucht ihr

  • Schokolade (Zartbitter): Sorgt für den intensiven Schokoladengeschmack und die fudgy Textur der Brownies. Ich nutze am liebsten 80%ige Schokolade
  • Butter (oder eine pflanzliche Alternative) macht die Brownies saftig und reichhaltig. Das gelingt aber auch mit pflanzlichen Alternativen wie Margarine.
  • Brauner und weißer Zucker: Die Mischung beider Zuckersorten bringt eine angenehme Süße und sorgt gleichzeitig für eine leicht klebrige Textur.
  • Sauerteigstarter reagiert mit dem Natron und lockert den Teig. Außerdem sorgt der Sauerteig für zusätzliches Aroma.
  • Milch (oder eine pflanzliche Alternative): Bindet die Zutaten und sorgt für zusätzliche Feuchtigkeit. Pflanzliche Alternativen wie Hafermilch sind ideal für vegane Brownies.
  • Weizenmehl (Typ 405) eignet sich am besten für Brownies.
  • Natron dient als Treibmittel und sorgt in Kombination mit dem Sauerteigstarter für eine gute Lockerung.
  • Schokostückchen (Zartbitter) machen die Brownies extra schokoladig.
  • Kakao (ungesüßt) verstärkt den Schokoladengeschmack und gibt den Brownies ihre satte, dunkle Farbe.

Häufig gestellte Fragen

Wann sind Brownies fertig?

Brownies sind perfekt, wenn sie oben schön trocken und leicht glänzend sind, aber innen noch weich und fudgy. Ein kleiner Trick: Steckt einen Zahnstocher in die Mitte – wenn ein paar feuchte Krümel dran kleben, aber kein roher Teig, sind sie genau richtig. Die Backzeit liegt meist zwischen 30 und 35 Minuten, je nach Ofen.

Warum wird der Teig beim Backen nicht fest?

Wenn eure Brownies eher matschig bleiben, könnte es sein, dass sie einfach noch etwas mehr Zeit im Ofen brauchen. Vor allem ohne Ei dauert es manchmal etwas länger, bis sie durch sind. Lasst sie nach dem Backen unbedingt abkühlen – beim Abkühlen werden sie fester.

Wie entsteht die dünne Kruste?

Die hauchdünne Kruste auf den Brownies entsteht nur, wenn sich alle Zuckerkristalle im Teig aufgelöst haben. Um zu überprüfen, ob der Teig soweit ist, könnt ihr einen Tropfen davon zwischen zwei Fingern verreiben. Wenn ihr keine Zuckerkörnchen mehr spürt, habt ihr den Teig lange genug gerührt.

Wie werden Brownies am besten aufbewahrt?

Am besten bewahrt ihr sie in einer luftdichten Box bei Zimmertemperatur auf. So bleiben sie schön saftig und halten etwa 3-4 Tage. Wenn ihr sie länger aufheben wollt, könnt du sie auch einfrieren – gut eingepackt halten sie sich bis zu 3 Monate.

Warum fallen Sauerteig Brownies zusammen?

Es ist normal, dass die Brownies beim Abkühlen ein bisschen zusammen fallen. Das liegt daran, dass sie im Kern noch leicht roh und dadurch schwerer als andere Kuchen sind. Durch das Zusammenfallen werden sie innen fudgy und klebrig.

Umluft oder Ober-Unterhitze?

Für Brownies ist Ober- und Unterhitze die bessere Wahl, weil sie so gleichmäßig backen. Umluft kann sie schnell austrocknen, weil die Hitze intensiver ist. 180°C ist eine gute Temperatur für schöne, saftige Brownies.

Das beste Rezept für Sauerteig Brownies

Mehr Sauerteigrezepte mit Schokolade

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Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 35 Minuten
Gesamtzeit 55 Minuten
Gericht Brownies mit Sauerteigresten, Sauerteig Brownies
Küche Amerikanisch
Portionen 12 Brownies

Zutaten
  

  • 120 g Schokolade Zartbitter
  • 60 g Butter oder eine pflanzliche Alternative
  • 100 g brauner Zucker
  • 100 g weißer Zucker
  • 100 g Sauerteigstarter
  • 140 g Milch oder eine pflanzliche Alternative
  • 100 g Espresso
  • 90 g Mehl Typ 405
  • ½ TL Natron
  • 100 g Schokostückchen Zartbitter
  • 50 g Kakao ungesüßt
  • 1 Prise Salz

Anleitungen
 

  • Den Ofen auf 180 ℃ Ober-Unterhitze vorheizen.
  • Die Butter und die Schokolade über einem Wasserbad schmelzen. Anschließend den braunen und den weißen Zucker solange unter die Butter-Schokoladenmischung rühren bis sich alle Zuckerkristalle aufgelöst haben.
  • Das Mehl mit dem Natron, Kakaopulver und Salz vermischen und mit der Milch, dem Espresso und dem Sauerteigstarter zu einem glatten Teig verrühren.
  • Die Butter-Schokoladen-Mischung vorsichtig unter den Teig mischen. Anschließend die Schokostückchen unter den Teig heben.
  • Eine flache Ofenform oder ein tiefes Backblech einfetten und mit Mehl, Grieß oder Paniermehl ausstauben. Den Brownieteig in die Form füllen und glattstreichen.
  • Die Brownies zirka 30 Minuten backen und anschließend komplett auskühlen lassen.
Keyword Kuchen mit Sauerteig, mit altem Anstellgut, mit Sauerteigresten, ohne Ei, vegan

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Fudgy Sauerteig Brownies ohne Ei

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Ich bin Theresa und ich backe – am liebsten mit Sauerteig. Auf meinem Blog Krümelig teile ich meine liebsten Rezepte mit dir.

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6 Kommentare

  1. Alex

    Hallo, Theresa, von Deinen tollen Rezepten habe ich schon viele ausprobiert und fast alle haben meinen Geschmack getroffen.
    Jetzt möchte ich gerne mal die Brownies testen, aber ich bin mir unsicher in welcher Form ich sie backen soll. Ist die Teigmenge eher für eine klassische Brownie-Form oder eher für ein Backblech oder was dazwischen?

    Antworten
  2. Rebecca Schlegel

    5 Sterne
    Hallo Theresa,

    ich wollte dir einfach kurz danken und meine Version deines Rezepts mit dir teilen!
    Ich hatte gerade frischen Sauerteig angesetzt und laut Rezept sollte ich etwa 230 g entnehmen, weiterfüttern und den Rest entweder wegwerfen oder verarbeiten. Da ich für meinen Sauerteig recht teures Roggenmehl verwendet habe, wollte ich den Überschuss nicht verschwenden und so bin ich bei deinem Rezept gelandet.

    Ich habe ein paar kleine Änderungen vorgenommen: Da kein Zucker im Haus war, habe ich stattdessen 80 g Golden Syrup verwendet. Außerdem kamen noch 30 g veganes Vanille-Proteinpulver dazu.

    Der Teig ist richtig gut geworden, super dunkel durch die große Menge an Schokolade (91 g Kakaopulver und 217 g geschmolzene Schokolade!), und die säuerliche Note vom Sauerteig ist nur ganz leicht zu schmecken. Ein echtes Geschmackserlebnis.

    Ein Punkt hat mich allerdings etwas überrascht: Die Backzeit von 30 Minuten bei 180 °C. Bei anderen Brownie-Rezepten kenne ich eher 175 °C und 25 Minuten bei Ober-/Unterhitze. Ich bin sehr gespannt, wie saftig sie am Ende bleiben. Der Teig fühlt sich vielversprechend an!

    Vielen Dank für das tolle Rezept. Es hat mir richtig Spaß gemacht, damit zu experimentieren!

    Liebe Grüße
    Rebecca

    Antworten
  3. Christine Linnow

    5 Sterne
    Hallo Theresa, habe dein Rezept entdeckt und will es gerne ausprobieren, habe es jetzt auch schon mehrfach gelesen und frage mich wann der Espresso in den Teig kommt. Zusammen mit der Milch? Und wenn ich ihn ersetzen möchte nehme ich dann einfach mehr von der Milch? Habe bisher mit meinem Anstellgut nur Brot gebacken und bin nicht so erfahren beim Kuchen backen. Danke schon mal für das Rezept und die Hilfe
    Liebe Grüße
    Christine

    Antworten
    • Theresa

      Hallo Christine,
      oh du hast recht, das wird in dem Rezept nicht ganz klar! Den Espresso gibst du zusammen mit der Milch in den Teig. Du kannst ihn aber auch 1:1 mit Milch ersetzen.
      Viele Spaß beim Ausprobieren!
      Liebe Grüße, Theresa 😊

      Antworten
  4. Vica

    Hallo Theresa,

    kann man den Espresso auch ersetzen?
    Lg Vica

    Antworten
    • Theresa

      Liebe Vica, du kannst den Espresso zum Beispiel auch durch Milch oder Hafermilch ersetzen. Liebe Grüße 😊

      Antworten

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