Sauerteig Körnerstangen mit Quark und Haferflocken

Eines der ersten Rezepte auf diesem Blog waren meine zarten Kornspitze mit Sauerteig. Heute habe ich eine neue Version von diesem Rezept für euch: Knusprige Sauerteig Körnerstangen mit Quark und Haferflocken – gleiche Form, aber neuer Teig. Die Körner sind diesmal nicht im Teig, sondern an der Oberfläche. Ich hoffe, ihr mögt dieses Rezept genauso gerne, wie ich!

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Darum werdet ihr die Sauerteig Körnerstangen mit Quark und Haferflocken lieben

Diese Körnerstangen mit Sauerteig enthalten Quark, Haferflocken und Dinkelmehl. Das macht den Teig besonders eiweißreich und die fertigen Brötchen besonders saftig. Vor dem Backen könnt ihr die Brötchen in einer Körnermischung wenden. Ein Brühstück sorgt außerdem dafür, dass die Körnerstangen besonders lange frisch bleiben. Das Rezept enthält keine Hefe, kein Backpulver und auch kein Weizenmehl und wird nur von Natursauerteig getrieben. Den Teig könnt ihr am Vorteig zubereiten und über Nacht in Kühlschrank ruhen lassen. So müsst ihr die Brötchen am nächsten Tag nur noch formen und backen und sie sind pünktlich zum Frühstück fertig.

So sieht die Krume der Könerstangen aus.

Diese Zutaten braucht ihr

  • Dinkelmehl, Typ 630.
  • Dinkelvollkornmehl: Ich mahle meine Vollkornmehle am liebsten selbst. Frisch gemahlene Mehle haben mehr Geschmack und mehr Nährstoffe als Supermarktmehle. Allerdings sind sie auch nicht so lange haltbar und sollten immer gleich nach dem Mahlen verwendet werden. Wenn ihr keine Getreidemühle* habt, könnt ihr natürlich auch gekauftes Mehl verwenden.
  • Quark: Ihr könnt Magerquark oder Sahnequark verwenden.
  • Sauerteigstarter: Der Sauerteig muss nicht frisch gefüttert sein, aber die letzte Auffrischung sollte nicht länger als eine Woche her sein.
  • Haferflocken: Damit der Teig geschmeidig bleibt, solltet ihr feine Haferflocken verwenden.
  • Wasser: Im Sommer kalt und im Winter lauwarm.
  • Salz für den Geschmack.
  • Körner nach Wahl für das Topping, z.B. Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Sesam, Mohn und Leinsamen,

Backen mit Sauerteig – Anstellgut züchten und pflegen

Ihr könnt für dieses Rezept entweder Weizensauerteig oder Roggenanstellgut verwenden. Ich nutze einen Universal Sauerteig für alle Mehlsorten. Meinen Sauerteig füttere ich zu gleichen Teilen mit Wasser und Mehl. Wenn ihr ein anderes Mischverhältnis nutzt, müsst ihr die Wassermenge im Rezept anpassen.

Der Sauerteig muss für dieses Rezept nicht frisch gefüttert sein, aber die letzte Auffrischung sollte nicht länger als eine Woche her sein. Je länger euer Sauerteig nicht gefüttert wurde, desto länger muss der Teig in der Regel ruhen.

Wenn ihr noch keinen Sauerteig habt, habe ich hier einige Methoden zusammengestellt, wie ihr euer eigenes Anstellgut züchten könnt.

So werden die Körnerstangen mit Quark und Haferflocken gemacht

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Den Teig vorbereiten

Brühstück herstellen: Dinkelvollkornmehl in eine Schüssel geben. Kochendes Wasser darüber gießen und gut verrühren*. Abdecken und vollständig abkühlen lassen.

Hauptteig vorbereiten: Alle Zutaten (Dinkelmehle, Haferflocken, Wasser, Quark, Salz, Sauerteig) mit dem Brühstück in einer Schüssel zu einem homogenen Teig verkneten*.

Erste Teigruhe: Den Teig abgedeckt 4–6 Stunden ruhen lassen. Währenddessen 1–2 Mal dehnen und falten, um die Struktur zu stärken.

Übernachtgare: Anschließend den Teig über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.

Die Körnerstangen formen

Teig vorbereiten: Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf eine bemehlte Arbeitsfläche stürzen. Mit einer Teigkarte* in 9 gleich große Stücke teilen.

Teiglinge formen: Die Teigstücke rund schleifen und 10 Minuten ruhen lassen. Jedes Teigstück mit einem Nudelholz* zu einem Oval ausrollen. Die Ovale straff zu Stange aufrollen und dabei den Teig unter Spannung halten.

Teiglinge mit Körnern bestreuen: Die geformten Stangen über ein feuchtes Tuch rollen und anschließend in der Körnermischung wenden. Die Körnerstangen mit zwei senkrechten Schnitten einschneiden*.

Stückgare: Die Körnerstangen abgedeckt 1–2 Stunden ruhen lassen, bis sie sichtbar aufgegangen sind.

Die Körnerstangen mit Quark backen

Backen: Den Ofen auf 250 °C Heißluft (+Unterhitze) vorheizen, dabei einen Backstein* und eine Dampfschale bestehen aus einer Edelstahl-Ofenform*​ und ​Lavasteinen* einschieben. Die Teiglinge mit den Einschnitten nach oben auf den heißen Backstein legen. Die Hitze auf 230 °C reduzieren und die Körnerstangen 7 Minuten mit Dampf und 10 Minuten ohne Dampf backen, bis sie goldbraun sind.

Häufig gestellte Fragen

Kann man die Körnerstangen mit Sauerteig einfrieren und wieder aufbacken?

Ja, das geht! Lasst die Körnerstangen nach dem Backen komplett abkühlen, bevor ihr sie einfriert. Am besten bewahrt ihr sie in einem luftdichten Gefrierbeutel oder einer Dose auf. Das verhindert Gefrierbrand.

Zum Auftauen: Lasst die Brötchen bei Raumtemperatur auftauen.

Zum Aufbacken: Den Ofen auf 180–200 °C vorheizen und die Brötchen für ca. 5–8 Minuten aufbacken, bis sie wieder knusprig sind.

Warum gehen die Körnerstangen nicht auf?

Wenn Brötchen nicht richtig aufgehen, kann das mehrere Gründe haben. Eine mögliche Ursache ist, dass der Teig zu wenig Flüssigkeit enthält. Vollkornmehl nimmt mehr Wasser auf als helles Mehl, und wenn der Teig zu trocken ist, fehlt ihm die Elastizität, um gut aufzugehen. Alle Mehle sind unterschiedlich, deshalb kann es auch sein, dass ihr mehr oder weniger Wasser verwenden müsst, als im Rezept angegeben.

Ein weiterer Grund kann sein, dass der Sauerteigstarter nicht aktiv genug ist. Euer Starter muss für dieses Rezept nicht frisch gefüttert sein, aber die letzte Fütterung sollte nicht länger als fünf Tage her sein. Keine Sorge – wenn euer Starter nicht genug Power hat, könnt ihr das mit mehr Zeit ausgleichen.

Ein anderer wichtiger Faktor ist die Temperatur. Wenn der Teig an einem zu kalten Ort steht, verlangsamt sich der Gärprozess deutlich. Optimal ist eine Umgebungstemperatur von 24 bis 26 °C. Bei kühleren Temperaturen braucht euer Teig mehr Zeit.

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Diese Körnerstangen mit Sauerteig enthalten Quark, Haferflocken und Dinkelmehl. Das macht den Teig besonders eiweißreich und die fertigen Brötchen besonders saftig. Vor dem Backen könnt ihr die Brötchen in einer Körnermischung wenden. Ein Brühstück sorgt außerdem dafür, dass die Körnerstangen besonders lange frisch bleiben. Das Rezept enthält keine Hefe und kein Backpulver und wird nur von Natursauerteig getrieben. Den Teig könnt ihr am Vorteig zubereiten und über Nacht in Kühlschrank ruhen lassen. So müsst ihr die Brötchen am nächsten Tag nur noch formen und backen und sie sind pünktlich zum Frühstück fertig.
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Vorbereitungszeit 50 Minuten
Zubereitungszeit 17 Minuten
Ruhezeit 16 Stunden
Gesamtzeit 17 Stunden 7 Minuten
Gericht Dinkelvollkornbrötchen, Körnerbrötchen, Körnerbrötchen mit Sauerteig, Körnerstangen, Körnerstangen mit Quark, Körnerstangen mit Sauerteig
Küche Deutsch
Portionen 9 Körnerstangen

Zutaten
  

Brühstück

  • 50 g Dinkelvollkornmehl
  • 100 g Wasser kochend

Hauptteig

  • 250 g Dinkelmehl Typ 630
  • 100 g Dinkelvollkornmehl
  • 100 g feine Haferflocken
  • 100 g Quark
  • 250 g Wasser
  • 50 g Sauerteigstarter
  • 1 TL Salz

Topping

  • Körnermischung aus z.B. Kürbiskernen, Sonnenblumenkernen, Sesam, Mohn und Leinsamen

Anleitungen
 

Tag 1: Vorbereitung des Teiges

  • Brühstück herstellen: Dinkelvollkornmehl in eine Schüssel geben. Kochendes Wasser darüber gießen und gut verrühren*. Abdecken und vollständig abkühlen lassen.
  • Hauptteig vorbereiten: Alle Zutaten (Dinkelmehle, Haferflocken, Wasser, Quark, Salz, Sauerteig) mit dem Brühstück in einer Schüssel zu einem homogenen Teig verkneten*.
  • Erste Teigruhe: Den Teig abgedeckt 4–6 Stunden ruhen lassen. Währenddessen 1–2 Mal dehnen und falten, um die Struktur zu stärken.
  • Übernachtgare: Anschließend den Teig über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.

Tag 2: Formen und Backen

  • Teig vorbereiten: Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf eine bemehlte Arbeitsfläche stürzen. Mit einer Teigkarte* in 9 gleich große Stücke teilen.
    Den Teig mit einer Teigkarte in 9 gleich große Stücke teilen.
  • Teiglinge formen: Die Teigstücke rund schleifen und 10 Minuten ruhen lassen. Jedes Teigstück mit einem Nudelholz* zu einem Oval ausrollen. Die Ovale straff zu Stange aufrollen und dabei den Teig unter Spannung halten.
    Die Ovale straff zu Stange aufrollen und dabei den Teig unter Spannung halten.
  • Teiglinge mit Körnern bestreuen: Die geformten Stangen über ein feuchtes Tuch rollen und anschließend in der Körnermischung wenden. Die Körnerstangen mit zwei senkrechten Schnitten einschneiden*.
    Die geformten Stangen über ein feuchtes Tuch rollen und anschließend in der Körnermischung wenden.
  • Stückgare: Die Körnerstangen abgedeckt 1–2 Stunden ruhen lassen, bis sie sichtbar aufgegangen sind.
    Die Körnerstangen abgedeckt 1–2 Stunden ruhen lassen, bis sie sichtbar aufgegangen sind.
  • Backen: Den Ofen auf 250 °C Heißluft (+Unterhitze) vorheizen, dabei einen Backstein* und eine Dampfschale bestehen aus einer Edelstahl-Ofenform*​ und ​Lavasteinen* einschieben. Die Teiglinge mit den Einschnitten nach oben auf den heißen Backstein legen. Die Hitze auf 230 °C reduzieren und die Körnerstangen 7 Minuten mit Dampf und 10 Minuten ohne Dampf backen, bis sie goldbraun sind.
    Die Sauerteig Körnerstangen backen bis sie goldbraun sind

Video

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Notizen

Kann man die Körnerstangen mit Sauerteig einfrieren und wieder aufbacken?

Ja, das geht! Lasst die Körnerstangen nach dem Backen komplett abkühlen, bevor ihr sie einfriert. Am besten bewahrt ihr sie in einem luftdichten Gefrierbeutel oder einer Dose auf. Das verhindert Gefrierbrand.
Zum Auftauen: Lasst die Brötchen bei Raumtemperatur auftauen.
Zum Aufbacken: Den Ofen auf 180–200 °C vorheizen und die Brötchen für ca. 5–8 Minuten aufbacken, bis sie wieder knusprig sind.

Warum gehen die Körnerstangen nicht auf?

Wenn Brötchen nicht richtig aufgehen, kann das mehrere Gründe haben. Eine mögliche Ursache ist, dass der Teig zu wenig Flüssigkeit enthält. Vollkornmehl nimmt mehr Wasser auf als helles Mehl, und wenn der Teig zu trocken ist, fehlt ihm die Elastizität, um gut aufzugehen. Alle Mehle sind unterschiedlich, deshalb kann es auch sein, dass ihr mehr oder weniger Wasser verwenden müsst, als im Rezept angegeben.
Ein weiterer Grund kann sein, dass der Sauerteigstarter nicht aktiv genug ist. Euer Starter muss für dieses Rezept nicht frisch gefüttert sein, aber die letzte Fütterung sollte nicht länger als fünf Tage her sein. Keine Sorge – wenn euer Starter nicht genug Power hat, könnt ihr das mit mehr Zeit ausgleichen.
Ein anderer wichtiger Faktor ist die Temperatur. Wenn der Teig an einem zu kalten Ort steht, verlangsamt sich der Gärprozess deutlich. Optimal ist eine Umgebungstemperatur von 24 bis 26 °C. Bei kühleren Temperaturen braucht euer Teig mehr Zeit.
Keyword einfach, eiweißreich, mit Dinkelmehl, mit Sauerteig, ohne Backpulver, ohne Hefe, ohne Weizen, über Nacht

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High Protein Sauerteig Körnerstangen mit Quark und Haferflocken

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Ich bin Theresa und ich backe – am liebsten mit Sauerteig. Auf meinem Blog Krümelig teile ich meine liebsten Rezepte mit dir.

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4 Kommentare

  1. Anja

    5 Sterne
    Ich bin große Freundin von re7nen Sauerteig Backwaren. Diese Brötchen sind der Oberhammer. Leicht zu machen und super lecker. Selbst meinem Mann, der bei selbstgebackenen Brötchen immer skeptisch ist, schmecken sie hervorragend. Werde definitiv noch mehr von Deinen Rezepten ausprobieren. LG Anja

    Antworten
  2. Anna F.

    5 Sterne
    heute das erste Mal auch dieses Rezept ausprobiert und es funktioniert blendend. beim ausrollen klebt der Teig ein bisschen, aber das Ergebnis ist der Hammer. danke mal wieder auch für dieses Rezept

    Antworten
    • Michaela Zöller

      Hallo, die Brötchen schmecken sehr gut, leider sind mir die Brötchen nicht richtig aufgegangen obwohl der Teig weich genug war.
      du schreibst Temperatur sollte um die 24 Grad sein. Frage: Bei der Stockgare bevor es in den Kühlschrank geht oder bei der Stückgare oder bei beiden? danke für eine Rückmeldung

      Antworten
      • Oliver

        Hallo Michaela, im Winter lassen wir den Teig oft über Nacht draußen gehen, und stellen ihn erst morgens zum abkühlen in den Kühlschrank, so lassen sich die Brötchen besser formen. Liebe Grüße, Oliver

        Antworten

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